Veränderung

Ich bin ein gemäßigter Mensch. Ich habe gelernt, dass nicht jede Emotion wichtig ist. Viele von uns haben gelernt, dass unser Bauchgefühl fehlerhaft ist. Inzwischen ist eine große Veränderung in der Gesellschaft eingetreten, die mein Bauchgefühl nun über alle Maßen aufgewühlt hat.

Ich habe Geschichte gelernt. Ich habe mich im Abendgymnasium besonders mit den Neo-Nazis beschäftigt. Ausgiebig damit beschäftigt. Mit dem Nazitum an sich. Ausgiebig. Welche pschychologischen Strategien führten zur massenhaften Verführung in Nazi-Deutschland. Welche Voraussetzungen waren notwendig, dass dieser Nährboden da war in der Bevölkerung? Es war sehr interessant. Und heute? Mein Gott, ich hätte nie im Leben gedacht, dass ich diese Studien (keine wissenschaftliche, sondern nur persönliche) einmal so wichtig wären in meinem Leben.

Also, was war da so wichtig? Die Propaganda. Eine gleichgeschaltete Medienlandschaft mit dem Agitator. Agitation, was ist das? Google sagt:

  1. abwertendaggressive Tätigkeit zur Beeinflussung anderer, vor allem in politischer Hinsicht; Hetze“Agitation betreiben
  2. politische Aufklärungstätigkeit; Propaganda für bestimmte politische oder soziale Ziele“Agitation für eine Koalition“

Was noch? Die politische Agenda nutzt die Bevölkerung. Wie? Die Bevölkerung wird bedroht: von einer Volkskrankheit – damals waren es die Juden, denn sie machten den Volkskörper krank. Sie „infizierten“ die Gesunden. Heute: die Ungeimpften infizieren den Volkskörper.

Die Medien spielten damals eine unglaublich große Rolle. Wer beherrschte diese Medien damals? Goebbels. Er hatte das Monopol über die Information der Deutschen. Wer hat heute das Monopol? Wer besetzt Schlüsselpositionen in den Medien? Mhm, lassen wir uns nachdenken….. die Pressekonferenzen spiegeln genau das Selbe wie der staatlich rechtliche Rundfunk. Mhm…. wer wird diffamiert? Vielleicht jene, die dem nicht entsprechen? Wer wird NIE eingeladen? Vielleicht, jene die der öffentlichen Meinung nicht entsprechen? Wer betreibt damit Agitation?

Aber es blieb ja nicht dabei! Man beschimpft jene, die der allgemeinen öffentlich (bezahlten) Meinung nicht entsprechen, als Coronaleugner, Schwurbler und so weiter. Wer betreibt also heut Agitation? Ich zähle zwei und zwei zusammen und ja, es ist immer noch vier. Wenn etwas aussieht wie eine Ente, watschelt wie eine Ente und quakt wie eine Ente, tja, dann ist es für mich ganz klar eine Ente.

Wenn Medien, Politik und Wissenschaft alle DAS absolut Gleiche erzählen und andere Stimmen ausbleiben, dann ist es keine Ente, sondern bewusst herbeigeführte demokratiefeindliche Agitation. Ganz einfach. Wer nur die öffentlich rechtlichen Sender und Medien konsumiert, wird bewusst irregeführt, da darin nichts Gegensätzliches zu finden ist. Allein damit findest du die Wahrheit. Etwas stimmt nicht. Dein Bauchgefühl sagt es dir!

Ihr seid aufgewachsen in einer Demokratie. In Freiheit. Deshalb ist es so unglaublich unvorstellbar, dass du und du und du jetzt gerade benutzt werdet. ES ist Vergangenheit. DAS wird nie mehr passieren. Ja, genau dasselbe dachte ich auch. Aber ich habe dieses damalige Regime leider sehr genau studiert. Und ich bin entsetzt: WIR alle laufen genau darauf zu. Es ist noch nicht zu spät, aber die Regierungen führen uns genau dahin. Virus hin oder her. Gefährlich hin oder her. Wir sind bereits unterwegs. Der Zug ist bereits abgefahren in genau diese Richtung.

Noch sind wir nicht in einer Militärdiktatur angekommen. Noch können wir etwas tun. Noch ist ein bisschen Zeit. Aber WAS sollen wir tun? Was kann ich und du tun? Wir sind ja nur kleine Bürger. Also was sollen wir tun?

  1. Niemanden diffamieren. Vor nicht langer Zeit beschimfte mich eine geimpfte Person als asozial und unsolidarisch. Oh Mann, ICH. Risikoabwägung nennt sich das und ich antwortete dieser Person:“Was erlaubst du dir, mich, jemand von dem du gar nichts weißt, als asozial zu bezeichnen? Wie kannst du es nur wagen?“ Danach entfaltete sich eine rege Diskussion.
  2. Redet miteinander. Wir müssen wieder diskutieren. Blocke niemanden mit Todschlag-Argumenten aus den Medien ab. Vor Kurzem haben sich Verwandte von mir getroffen. Und das leidige Thema kam auf. Wir diskutierten (einige) darüber. Ich war der Angriffspunkt, da ich noch nicht geimpft bin. Ich wurde angegriffen und schließlich sagte jemand (die ich echt lieb habe), dass die Impfung die einzige Rettung sei. DAS ist für mich ein Todschlag-Argument. WAS soll man da bitte noch sagen? Hoffnungslos! (Es gibt in Amerika ein zugelassenes Medikament, das Hospitalisierung bei einer Erkrankung verhindert! Eine Impfung auf herkömmlicher Basis ist gerade im Zulassungsverfahren in Deutschland.) Nein, die Impfung ist keinesfalls die einzige Rettung! Schade, dass jemand den ich liebe, dieser Agitation zum Opfer fällt.
  3. Wir sind das Volk. In einer Demokratie die oberste Instanz. Jetzt versuchen einige wenige Politiker diese Instanz auszuhebeln und alle Macht auf sich selbst zu konzentrieren. Dumm gelaufen, aber wir sind noch immer das Volk. Wenn du also keine Lust mehr hast auf diesen Wahnsinn, dann such dir doch Leute, denen es genauso geht. Das Schulsystem war ja eh schon nicht das Beste vor der Pandemie und jetzt werden Lehrer arbeitslos, die sich dem Diktat nicht unterwerfen wollen. Also liebe Eltern da gibt es Lehrer, die gern arbeiten würden und ihr wollt eure Kinder nicht mehr quälen? Perfektes Match würde ich sagen. Holt sie euch. Tut euch zusammen. Und dies betrifft auch andere Gruppen.
  4. Wir sind kein Opfer. Ein Leitspruch. Wir gestalten unser Leben selbst. Fällt der Staat aus, dann machen wir es eben selbst. Als Österreicherin mit Geschichtsbewusstsein ist das leicht zu sagen. Als die Monarchie zerfiel, dachten viele unserer Vorfahren, dass wir nicht überleben können. Die Geschichte zeigt, dass wir noch da sind. Es gab Staatsanleihen, wo unsere Vorfahren Anteile kauften. ALLE konnten das tun. Unsere Vorfahren waren Opfer, aber sie waren bereit, dass sie den Opferstatus verlassen. Sie wurden Eigentümer (wenn auch nur in Bruchstücken) des neuen Staates. Also Leute, wovor fürchtet ihr euch? Baut eure Zukunft mit dem Nachbarn, mit den Freunden, mit den Mitgliedern eures Vereins.

Liebe ist der Schlüssel. Liebe zu den Mitmenschen und zu uns selbst. Der Schlüssel ist in dir. Wir sind alle Macht in der Demokratie. Lasst euch nicht entmutigen von oben. Nehmt euer Schicksal selbst in die Hand. Gott hilft denen, die sich selbst helfen. Das war immer so und das wird immer so bleiben.

Noch was: ich bin zwar nicht geimpft, bin aber kein Impfgegner. Ich habe alle herkömmlichen Impfungen bekommen und ich stehe voll dahinter. Diese Corona-Impfung ist nur Mittel zum Zweck und nicht erforscht, was Nebenwirkungen betrifft. Darum weigere ich mich. Ich habe die Risiken abgewogen und bin darum zum Entschluss gekommen, mich nicht impfen zu lassen – vorerst.

Meiner Verwandten habe ich alles erklärt, warum und wieso. Trotzdem hat sie mich mundtotgeschlagen. Ihr möchte ich gerne sagen, dass ich sie gern habe. Auch wenn sie sich anders entschieden hat. Leider konnte sie meinen Entscheidungsprozess nicht gut heißen, denn ich habe laut ihrer Sichtweise, die einzige Rettung ausgeschlagen. Also sorgt sie sich vielleicht um mich.

Wisst ihr an was mich das erinnert? An Christen, die verzweifeln, dass Mitglieder ihrer Familie sich entschlossen hatten, nicht an Jesus Christus zu glauben.

Also die propagierte Wissenschaft ist die neue Religion. Nur mal so zum Nachdenken.

Lasse ich mir meine Lebensfreude deshalb nehmen? Nein. So lang ich atme, werde ich meine Lieben lieben. Egal, was kommt. Ich bin doppelt und dreifach gesegnet, weil meine Lieben das Ganze auch so empfinden und sich Gott-Lob nicht impfen lassen. Meine Schwester, die ich so sehr liebe und brauche, ist Krankenschwester und darf nicht geimpft werden, das hat sie schriftlich. Ich bin echt gesegnet und unendlich dankbar.

Ich leugne den Virus nicht und ich stehe zu jahrzehntelang erprobten Impfungen. Nur diese eine, für die so viel Aufwand mit unserem Steuergeld betrieben wird, will ich nicht. Jedenfalls noch nicht.

Ich glaube an unser Volk. Ich glaube an unsere Demokratie. Ich glaube vor allem an Jesus. Gott ist der Einzige, der uns aus diesem Schlamassel retten kann. Damit wünsch ich euch vor allem Segen, viel Liebe und Gesundheit.

Genießt den Sommerausklang und liebt, dass sich die Balken biegen.

Corona-Gedanken

Nein, meine Gedanken sind normalerweise nicht pathogen, also krankmachend oder gar ansteckend. Aber diese seltsame Zeit und die Entwicklungen in der Politik und Gesellschaft konnte ich gut beobachten, wie wir alle. Über Corona wissen wir wohl schon alle soviel, wie man eben als Normalsterblicher wissen kann. Es gibt nur noch ein Thema den ganzen Tag, als wäre das Leben im Lockdown nicht so schon langweilig genug.

Wir sollen sensibilisiert werden und das ist auch gut so. Doch was jetzt passiert, das nenn ich schon „Übersensibilisierung“ – soll heißen, dass ich langsam nichts mehr davon hören will. Es wird zu viel informiert. Vor allem werde ich langsam schon sehr irritiert, ob dieser verschiedenen, ja sogar diametral entgegengesetzten Expertenmeinungen. Ja, es gibt auch noch andere Experten, als jene, denen die Regierungen folgen. Jedenfalls wird es langsam echt heftig. Mal so, dann wieder so. Meine Gedanken zu meinen Beobachtungen möchte ich euch gerne mitteilen:

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Corona und Folgen

Es geht uns gut. Nein, wir sind noch alle gesund. Hier in Südtirol. In Italien. Ich weiß, dass es schockierend ist, wenn über 900 Menschen an einem Tag gestorben sind. Aber es geht uns gut. Ich habe hier alles, was ich brauche und liebe. Schön, nun stellt so Mancher fest, es ist nicht selbstverständlich, dass wir am Leben sind. Ich wusste das schon lange. Es kann so schnell gehen, dass jemand geht. Offenbar ist es manchen Menschen plötzlich in den Sinn gekommen, dass ich auch noch existiere. Seltsam. Da versuchte man über Jahre eine gewissen Verbindung zu behalten und stellt fest, dass das niemanden interessiert. Dann schließe ich ab. OK. Ich habe dann verstanden. Bin nicht der Mensch, der sich einem anderen aufdrängt. Du schaffst das nach einiger Zeit schon, dass ich verstehe, dass ich dir vollkommen am A… vorbei gehe. Also gecheckt. Es war für mich ok. Hatte vielleicht eine andere Vorstellung von Familie, wie andere Menschen, aber ich kann auch sehr viel akzeptieren.

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Von drauss vom Walde komm ich her….

es weihnachtet sehr….

Heute möchte ich euch etwas über mich persönlich erzählen, bzw. das was ich selbst bereits über mich herausgefunden habe.

Ich bin ein besonderer Mensch. Vor etwa tausend Jahren (haha.. Ironie: in meiner Jugend!) sagte mal jemand zu mir: „Du hast einen unglaublich edlen Gang! Du bist etwas ganz Besonderes!“ Ich lachte und erzählte einen Witz, den mal jemand über mich machte (heute würde man das wohl „Mobbing“ nennen) und diese Person sagte zu mir darauf: „Du bist so jung. Du siehst es nicht. Aber ich sehe das Besondere in dir. Glaub mir. Du BIST etwas Besonderes und du musst herausfinden, warum du hier auf Erden bist.“ DAS war echt beängstigend für mich. Wenn man bedenkt, dass ich nicht gerade die einfachste Familie hatte, in der ich auf diese Erde kam. Wenn man bedenkt, dass ich zu dieser Zeit im Gastgewerbe war. Wenn man bedenkt, dass mein Vater damals dagegen war, dass ich diese Lehre machen sollte und meine Mutter aber davon überzeugt war, dass es das Beste für mich ist, denn ich könnte mit diesem Beruf auf der ganzen Welt arbeiten. Ich könnte überall hingehen und arbeiten und überleben.

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Andreas Hofer – unser „Ander“ und die Schützen

Bei uns Schützen gibt es immer wieder Gedenkfeiern und damit „Ausflüge“ in die Geschichte. Eine ganz besondere Begebenheit ist jedes Jahr das Andreas Hofer Gedenken. Es findet in allen Landesteilen statt. Der 20. Februar ist der Todestag von Andreas Hofer. Er wurde in Mantua hingerichtet. Was hat das mit mir zu tun? Tja, viel denke ich. Nicht nur äußerlich – immerhin trage ich Tracht – sondern und vor allem auch innerlich.

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Die andere Seite

Meine Arbeit in der Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ hier in Bozen gefällt mir sehr gut. Durch die Studienbibliothek, welche sich noch im Aufbau befindet, kann ich immer mehr über die Zeit der 60iger Jahre in Südtirol lernen. Was aber interessant ist, dass es richtige Gegner dieser Ausstellung gibt! Ja, und die rufen sogar an! Wie solche Telefonate aussehen, möchte ich euch heute erzählen:

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Muttersprache

Meine Muttersprache ist deutsch, wie sich vielleicht viele von euch schon gedacht haben. Ich liebe sie wirklich sehr. Ihre sprachlichen Möglichkeiten sind fantastisch und dies sage ich voller Überzeugung. Da ich des Englischen in Wort und Schrift mächtig bin und inzwischen auch Italienisch immer besser lerne (Niveau B1), wage ich zu behaupten, dass die deutsche Sprache eindeutig mehr Nuancen im Ausdruck möglich macht. Vielleicht glaube ich das, weil sie meine Muttersprache ist, also rein subjektiv? Ich bin aber nicht allein mit diesem Eindruck, denn schon J.R.R. Tolkien, der Autor von „Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und anderer Fantasy-Werke, sagte selbst einmal, dass er die deutschsprachigen Autoren beneide, da das Englische nicht diese vielschichtigen Ausdrucksmöglichkeiten habe wie das Deutsche.

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Gerade(her)aus

Ich war von den Reaktionen auf meinen letzten Beitrag überwältigt. Offenbar trifft die Feststellung, dass wir alle ganz schnell in einer Schublade landen können, über die wir nicht einmal im Entferntesten nachgedacht hatten, auf viele Menschen zu. Es scheint ein Stil der Zeit zu sein, dass man alles über einen Kamm schert, das Kind mit dem Bad ausschütten will, alles und jeden katalogisieren will – um es mal mit ein paar bildlich-schönen Redewendungen zu veranschaulichen – und wir so in allen denkbaren oder undenkbaren Schubladen landen. Warum ist das so? Gibt es dazu einen Hintergrund? Ich habe darüber sehr viel nachgedacht und viel gelesen. Die Schlussfolgerungen, die ich daraus ziehe sind folgende:

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