Muttersprache

Meine Muttersprache ist deutsch, wie sich vielleicht viele von euch schon gedacht haben. Ich liebe sie wirklich sehr. Ihre sprachlichen Möglichkeiten sind fantastisch und dies sage ich voller Überzeugung. Da ich des Englischen in Wort und Schrift mächtig bin und inzwischen auch Italienisch immer besser lerne (Niveau B1), wage ich zu behaupten, dass die deutsche Sprache eindeutig mehr Nuancen im Ausdruck möglich macht. Vielleicht glaube ich das, weil sie meine Muttersprache ist, also rein subjektiv? Ich bin aber nicht allein mit diesem Eindruck, denn schon J.R.R. Tolkien, der Autor von „Herr der Ringe“, „Der Hobbit“ und anderer Fantasy-Werke, sagte selbst einmal, dass er die deutschsprachigen Autoren beneide, da das Englische nicht diese vielschichtigen Ausdrucksmöglichkeiten habe wie das Deutsche.

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Gerade(her)aus

Ich war von den Reaktionen auf meinen letzten Beitrag überwältigt. Offenbar trifft die Feststellung, dass wir alle ganz schnell in einer Schublade landen können, über die wir nicht einmal im Entferntesten nachgedacht hatten, auf viele Menschen zu. Es scheint ein Stil der Zeit zu sein, dass man alles über einen Kamm schert, das Kind mit dem Bad ausschütten will, alles und jeden katalogisieren will – um es mal mit ein paar bildlich-schönen Redewendungen zu veranschaulichen – und wir so in allen denkbaren oder undenkbaren Schubladen landen. Warum ist das so? Gibt es dazu einen Hintergrund? Ich habe darüber sehr viel nachgedacht und viel gelesen. Die Schlussfolgerungen, die ich daraus ziehe sind folgende:

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Plötzlich rechts!?

Nun ist wieder ein wenig Zeit verstrichen und ich komme mehr und mehr hier in Südtirol an! Ich fange an, mich mehr zuhause zu fühlen. Aus dem Grund liest Frau ja auch Zeitung aus der Region, denn das Interesse am Umfeld steigt von Tag zu Tag. Vielfältig sind die Themen in der Presse und polemisiert wird – wie überall auf der Welt – gerne und viel. Schon in Nordtirol hat mich das in Schubladen gepresst zu werden genervt. Wie es mir hier damit geht und was ich erkennen muss, erzähle ich euch heute aus aktuellem Anlass!

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Wasser des Lebens

Das Gebiet des historischen Tirols ist gekennzeichnet durch die Berge, aber auch Wasser. Der Berg speichert das Wasser und gibt es in Form von Wasserfällen, Bächen und Quellen wieder heraus. Im Bild seht ihr die Stuibenfälle in Reutte, meinem Heimatort. Es ist etwas Besonderes, dass wir genug Wasser haben. Oft ist uns das nicht bewusst. Wer schon mal in großen Städten war, wie London, Paris usw, weiß unser ausgezeichnetes Wasser erst richtig zu schätzen. Frisch und sauber kommt es aus unserer Wasserleitung. Aber auch das Bild eines Lebenslaufes drängt sich auf. Heute möchte ich euch an meinen Gedanken dazu teilhaben lassen.

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Südtirol – das mehrsprachige Paradies?

Südtirol ist wunderschön, das ist eine der häufigsten Beschreibungen dieser Region im Herzen Europas. Darauf muss ich nicht eingehen, diese Schönheit ist inzwischen europäisches Allgemeinwissen. Denk ich mal. Aber die Bevölkerung ist etwas Besonderes. Zu Beginn dachte ich wirklich, dass hier ein Zusammenleben der Sprachgruppen umgesetzt wurde. Schlagwörter „Weltbeste Autonomie“ oder „Friedliches Zusammenleben“. Wie ich es erlebte zu Beginn, als ich noch mehr Besucherin war und wie ich es im Laufe der Zeit und heute erlebe, davon möchte ich heute berichten!

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