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Corona und Folgen

Es geht uns gut. Nein, wir sind noch alle gesund. Hier in Südtirol. In Italien. Ich weiß, dass es schockierend ist, wenn über 900 Menschen an einem Tag gestorben sind. Aber es geht uns gut. Ich habe hier alles, was ich brauche und liebe. Schön, nun stellt so Mancher fest, es ist nicht selbstverständlich, dass wir am Leben sind. Ich wusste das schon lange. Es kann so schnell gehen, dass jemand geht. Offenbar ist es manchen Menschen plötzlich in den Sinn gekommen, dass ich auch noch existiere. Seltsam. Da versuchte man über Jahre eine gewissen Verbindung zu behalten und stellt fest, dass das niemanden interessiert. Dann schließe ich ab. OK. Ich habe dann verstanden. Bin nicht der Mensch, der sich einem anderen aufdrängt. Du schaffst das nach einiger Zeit schon, dass ich verstehe, dass ich dir vollkommen am A… vorbei gehe. Also gecheckt. Es war für mich ok. Hatte vielleicht eine andere Vorstellung von Familie, wie andere Menschen, aber ich kann auch sehr viel akzeptieren.

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I bleib dahoam oder zuhause ist es auch schön

Wir sind nun über eine Woche zuhause bzw. Italien hat sich selbst zur Sperrzone erklärt. Wie es mir geht? Sehr gut. Wir haben genug zu essen und wir sind noch alle gesund. Wir haben keine Kinder hier, wir hören sie nur in der Nachbarschaft auf dem Balkon oder der Terrasse spielen. Wir dürfen das Haus nur für die wichtigsten Erledigungen oder für die Arbeit verlassen. Wobei das Gemeindegebiet nur für die Arbeit verlassen werden kann, da wir hier ein Lebensmittelgeschäft und eine Zweigstelle einer Apotheke haben.

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Das Leben in der Sperrzone

Die Maßnahmen wurden vorgestern Abend für ganz Italien – also auch für uns in Südtirol – verschärft. Wer regelmäßig die Nachrichten verfolgt, weiß das natürlich schon. Wie es sich anfühlt, wenn die Geschäfte und Bars etc. geschlossen werden, eine Selbsterklärung bei jeder Bewegung außerhalb des Hauses mitzuführen ist, wenn die Unsicherheit groß ist – „Darf man nun spazieren gehen oder doch nicht?“, dann ist das eine völlig andere Geschichte. Wir sind viel zuhause. Ich bin sehr bemüht, dass wir uns alle gesund ernähren und wir versuchen uns an die Vorgaben zu halten. Egal, ob wir es verstehen oder nicht.

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Plötzlich Sperrzone

Wie sicher alle inzwischen mitbekommen haben, hat sich Italien zur Schutzzone erklärt. Da sich auch Österreich nun daran macht, Verordnungen zu erlassen, die nur in Kriegs- bzw. Bürgerkriegszeiten denkbar sind, nennen wir das Kind doch beim Namen: Sperrzone. Ich war auf einem kurzen Aufenthalt in meiner alten Heimat, um bei meinem (Noch-) Leasingauto die vorgeschriebene Inspektion machen zu lassen und wollte am Mittwoch (also heute) wieder zurückfahren. Vorgestern abends dann (um ca. 22 Uhr!) erfahre ich über die Medien, dass Italien die Grenzen schließt. Punkt. Keine Aus- oder Einreise mehr möglich. Mein Schatz, seine Tochter und ich – wir waren total schockiert. Was soll ich jetzt machen? Das Auto mit Einkäufen voll (das mache ich immer so, da in Österreich viele Waren billiger sind und ich diese Gelegenheit nütze) und jetzt darf ich nicht mehr heimfahren? Es gab keine ordentliche Informationen zu finden. Eine Fahrt noch so spät kam für mich aber nicht in Frage, da ich schon müde war und sowieso ins Bett wollte. Also was tun? Nach einem Hin und Her kam ich zum Entschluss, dass ich es am nächsten Tag einfach probieren werde. Schließlich bin ich in Südtirol versichert und habe hier meinen Lebensmittelpunkt. Also alles absagen, was ich noch ausgemacht hatte (Freunde und Familienangehörige treffen usw.). Ich hatte nicht besonders gut geschlafen, aber ich machte noch meine letzten Erledigungen gestern und fuhr dann mit einer Selbsterklärung im Gepäck, die mir mein Schatz noch geschickt hatte, los.

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Rückblick 2019 und dann…

Ende des Jahres ist immer die Zeit der Rückblende, des Schauens und hin und wieder, des Erkennens. Besonders ist die Umstellung in das neue Umfeld in Südtirol. Nein, die Umstellung ist noch nicht vorbei. Das italienische Staatssystem und die Erkenntnis der anderen Arbeitsvoraussetzungen waren dieses Jahr maßgeblich für mich. Zum ersten Mal erlebte ich nicht nur das heimatliche Tirol im Süden, sondern auch Italien und das im Besonderen. Was es mit den Menschen macht, wie Südtiroler darauf reagieren, welche Strategien sie entwickelten und schließlich auch was es mit mir macht. All das war 2019! Und noch viel mehr.

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Von drauss vom Walde komm ich her….

es weihnachtet sehr….

Heute möchte ich euch etwas über mich persönlich erzählen, bzw. das was ich selbst bereits über mich herausgefunden habe.

Ich bin ein besonderer Mensch. Vor etwa tausend Jahren (haha.. Ironie: in meiner Jugend!) sagte mal jemand zu mir: „Du hast einen unglaublich edlen Gang! Du bist etwas ganz Besonderes!“ Ich lachte und erzählte einen Witz, den mal jemand über mich machte (heute würde man das wohl „Mobbing“ nennen) und diese Person sagte zu mir darauf: „Du bist so jung. Du siehst es nicht. Aber ich sehe das Besondere in dir. Glaub mir. Du BIST etwas Besonderes und du musst herausfinden, warum du hier auf Erden bist.“ DAS war echt beängstigend für mich. Wenn man bedenkt, dass ich nicht gerade die einfachste Familie hatte, in der ich auf diese Erde kam. Wenn man bedenkt, dass ich zu dieser Zeit im Gastgewerbe war. Wenn man bedenkt, dass mein Vater damals dagegen war, dass ich diese Lehre machen sollte und meine Mutter aber davon überzeugt war, dass es das Beste für mich ist, denn ich könnte mit diesem Beruf auf der ganzen Welt arbeiten. Ich könnte überall hingehen und arbeiten und überleben.

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Erntedank

Der Sommer ist vorbei, die Ernte ist so gut wie eingebracht und das Wetter lädt uns ein, wieder einmal innezuhalten. Es ist aber auch die Zeit, in der wieder vermehrt die Ausrückungen der Schützen beginnen. Eines der ersten großen Ereignisse ist der Erntedank-Sonntag. Es ist Brauch, dass wir Gott „Danke“ sagen für die Früchte der Erde und für die schöne Sommerzeit. Die Zeit vergeht so schnell und ich bin schon wieder erstaunt, dass ich schon sooooo lange nichts mehr gebloggt habe. Aber ich halte es mehr mit der Qualität, statt der Quantität.

Welche Gedanken bei mir zu Erntedank zwangsläufig auftauchen, möchte ich euch gerne erzählen.

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