Respekt

Es gilt mein Respekt vor allem den Südtiroler Bauern, die sehr viel Arbeit, Schweiß und Mühe in ihre Produkte stecken. Das Wetter spielt natürlich immer eine große Rolle und obwohl Südtirol sicher klimatisch vorteilhaft ist, kann es trotzdem schnell gehen, wenn das Wetter seine Kapriolen spielt und zur „Unzeit“ Hagel schickt. Der Respekt gilt natürlich allen Bauern auf der Welt, aber hier in Südtirol sehe ich jeden Tag, wie wunderbar alles gepflegt wird. Respekt habe ich aber auch und vor allem vor den Männern der 60iger Jahre, die um diese Freiheit gekämpft haben. Sonst würde Südtirol wohl nicht mehr das uns bekannte Südtirol sein. Und die Bauern würden wohl kaum noch ein Wort Deutsch sprechen. Doch welches Selbstbild und Selbstverständnis muss man haben, um sich so für die Freiheit ins Zeug zu legen? Ich denke, dass es viel mit Selbstachtung zu tun hat. Selbstachtung? Mhm.. wo beginnt sie und wo hört sie auf? Darüber habe ich mir einige Gedanken gemacht.

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Frühling in Südtirol

Endlich ist er da. Im Südtiroler Unterland ja schon etwas länger, aber nicht weniger heiß erwartet. Zumindest von mir. Als Nordtirolerin sollte ich einen längeren Winter gewöhnt sein, aber trotzdem freue ich mich sehr, dass hier der Winter milder und kürzer ist. Während oben im Norden noch eher kühlere Zeiten angesagt sind, wurde in Bozen und im Unterland schon mehrfach die 20 Grad Marke geknackt. Die Vögelchen singen und die vielen Blumen und Bäume erzählen von der schönsten Zeit im Jahr. Bald habe ich Urlaub, dann fahre ich heim. Fühlt sich interessant an: „heimfahren“ – denn inzwischen bin ich hier daheim. Vor kurzem fragte mich jemand, warum ich blogge. Mhm.. hauptsächlich, damit meine Leute zu Hause wissen, was ich so erlebe. Aber es sind auch hier einige, die das lesen. Schließlich ist es eine neue Sicht auf die Dinge, wenn eine Nordtirolerin hier in Südtirol mit dem italienischen System konfrontiert ist.

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Andreas Hofer – unser „Ander“ und die Schützen

Bei uns Schützen gibt es immer wieder Gedenkfeiern und damit „Ausflüge“ in die Geschichte. Eine ganz besondere Begebenheit ist jedes Jahr das Andreas Hofer Gedenken. Es findet in allen Landesteilen statt. Der 20. Februar ist der Todestag von Andreas Hofer. Er wurde in Mantua hingerichtet. Was hat das mit mir zu tun? Tja, viel denke ich. Nicht nur äußerlich – immerhin trage ich Tracht – sondern und vor allem auch innerlich.

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Angriff ohne Fläche

Ich dachte schon, dass ich auf meinen letzten Eintrag keine Reaktion erhalten würde, da das Thema ja schon breit und vielfältig medial aufbereitet wurde („Schneechaos“). Dann kam doch aus einer vollkommen überraschenden Ecke eine Reaktion! Ich muss gerade wieder laut lachen, wenn ich daran denke. Es war eine vernichtende Kritik! Ich sei vollkommen ahnungslos, was die Südtiroler Geschichte, Mentalität und politische Situation betrifft. Der dahinter stehende Wunsch war beinahe greifbar: es sollte mir richtig schlecht ergehen in Südtirol. Warum wünscht mir das jemand? „Oh mei, dr Neid isch a Hund!“, hat schon mein Vater gerne gesagt. Was macht das mit mir, wenn jemand so mit mir umgeht? Diese Gedanken dazu möchte ich gerne mit euch teilen.

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Schneechaos

Viele haben es erlebt, alle reden darüber, jeder sucht den oder die Schuldigen für das katastrophale Verkehrschaos am Wochenende in Südtirol. Da ich auch am Samstag heimfahren wollte, kam ich in den Genuß eines Staugefühls. Acht Kilometer in drei Stunden auf der Autobahn. Alles verstopft. Kein Weg führte hinauf. Schuldfragen wären zu klären, aber nicht von mir. Meine Erfahrung sagt mir schon, wo es Probleme gab. Wenn aber ein Landeshauptmann sagt, dass das sowieso immer wieder passieren wird, da die Brennerstrecke immer überlastet ist, dann hat man wohl aufgegeben, um nach Lösungen zu suchen. Was mir auffiel, das schreibe ich hier mal kurz zusammen:

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Von Lügen, Halbwahrheiten und anderen Verdrehungen

Du erfährst von mehreren Menschen aus deinem beruflichen Umfeld, dass jemand Lügen über dich verbreitet. Es sind heutzutage schon fast alltägliche Erfahrungen. Manchmal sind es richtig frei erfundene Lügengeschichten, oft aber auch Halbwahrheiten, die aber so gestaltet sind, dass sie dir schaden. Oft sind die Motive dafür unbekannt. Du weißt nicht, warum diese Person das tut. Dies geschieht im Kleinen, aber leider auch immer öfter im ganz großen Stil – nennt sich „Kampagnen“! Also die Verfolgung und Diffamierung von einzelnen Menschen oder ganzer Gruppen in medialem, also in einem sehr kostspieligen Rahmen. Was macht das mit uns? Wie können oder sollen wir uns verhalten? Ein Analyseversuch….

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Luxusartikel Zeit

Schon so viel Zeit ist seit meinem letzten Beitrag vergangen! Zeit ist ein Thema, besonders am Ende eines Jahres. Zeit zu leben, was bedeutet das eigentlich? Wie nützen wir sie richtig? Schließlich gibt es jeden Tag nur einmal. Ich weiß, dass diese Zeit des Schreibens, die ich gerade mit euch in Gedanken verbringe, einzigartig ist. Diese Momente kommen nie wieder, sobald sie vorüber sind. Schon ein bisschen unheimlich, finde ich! Ich verbringe Zeit mit meinen Lieben, besonders in der Weihnachtszeit. Was ich dabei empfinde und erlebe, das möchte ich gerne mit euch teilen.

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Heimat

Nun bin ich doch schon einige Monate hier in Südtirol. Der Begriff „Heimat“ beschäftigt mich besonders in letzter Zeit, aber nicht zum ersten Mal in meinem Leben. In jungen Jahren war ich ein Jahr in England und damit begann die Neugierde an dem Begriff „Heimat“. Was macht Heimat aus? Ist Heimat wandelbar? Ist Heimat in mir? Oder hängt sie an Orten oder Menschen? Wie ist er zu verstehen, dieser mysteriöse Begriff, der besonders in den letzten Jahren wieder viel diskutiert wird?

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Das Gewissen

Ge·wis·sen/Gewíssen/Substantiv, Neutrum [das]:=
ethisch begründetes Bewusstsein von Gut und Böse (deutsches Wörterbuch in google – Suche)

Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass wir von einer Welle angstmachender Nachrichten oft direkt überrollt werden. Beispiele gibt es genügend. Bei einer Selbstbeobachtung habe ich wirklich wichtige Erkenntnisse für mich gewonnen. Diese möchte ich euch nicht vorenthalten:

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Die andere Seite

Meine Arbeit in der Ausstellung „BAS – Opfer für die Freiheit“ hier in Bozen gefällt mir sehr gut. Durch die Studienbibliothek, welche sich noch im Aufbau befindet, kann ich immer mehr über die Zeit der 60iger Jahre in Südtirol lernen. Was aber interessant ist, dass es richtige Gegner dieser Ausstellung gibt! Ja, und die rufen sogar an! Wie solche Telefonate aussehen, möchte ich euch heute erzählen:

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