Weihnachten 2021

Also ihr Lieben, das letzte Mal musste ich mich mal so richtig auskotzen. Jetzt bin ich auf etwas anderes gestoßen: ich habe heuer NULL Weihnachtsstimmung.

Ihr werdet denken, kein Wunder. Aber ja, so ist es jedenfalls. Also ich kenne mich nicht so. Normalerweise freue ich mich auf diese stille Zeit und erwarte die Wunder, die da in mir oder um mich herum passieren würden.

Heuer – NIX. Njet. Nullkommagarnix.

Zuerst dachte ich mir, ich habe ein Problem mit meinem Glauben. Jedoch spürte ich schnell, dass dem nicht so ist.

Dann überlegte ich, ob es an dem liegen könnte, dass man ja nix vorhersehen bzw. planen kann, mit all den willkürlichen Verordnungen. Jedoch leben wir doch schon fast zwei Jahren damit.

Mhm. Was ist denn nur los mit mir?

Heureka. Jetzt weiß ich es: zum ersten Mal in meinem Leben erlebe ich eine ECHTE Weihnachtsstimmung! Keine rührselig – herbeigeführte Stimmung der Werbung und der Medien. Geht ja nicht, da die alle dem neuen Götzen huldigen: der Corona – Impfung.

Es ist zum ersten Mal in meinem Leben, dass ich tatsächlich diskriminiert werde. In echt jetzt. Oh, so viele auf der „richtigen und guten Seite“ kommen jetzt mit der Opferkeule. Nein, das ist nicht nur ein Gefühl, dass ich Opfer von Diskriminierung bin – es ist ein Faktum. Eine Tatsache. Eine Realität. Ich stelle fest, dass es nicht so weh tut wie erwartet, vermutlich, weil ich ja nicht alleine bin. Es tut weh, weil ich sehe, was DAS mit Menschen macht. Nicht nur auf „meiner“ Seite der Realität, sondern auch mit jenen auf der vermeintlich anderen Seite.

Ich kämpfe jeden Tag mit Hilflosigkeits- und Resignationsgefühlen. Jeden Tag. Ich bin ja so froh, dass Gott mir gute Waffen in die Hand – eigentlich in die Seele – gedrückt hat für diesen Kampf. So ziehe ich täglich die Waffenrüstung Gottes an (im Epheserbrief in der Bibel zu finden) in meinen eigenen Worten:

„Ich bin also standhaft, gürte mich mit Wahrheit, ziehe als Panzer die Gerechtigkeit an und als Schuhe die Bereitschaft für das Evangelium vom Frieden zu kämpfen. Vor allem aber nehme ich den Schild des Glaubens, mit ihm kann ich alle feurigen Geschosse des Bösen auslöschen. Ich nehme den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, das ist das Wort Gottes. Ich höre nicht auf zu beten und zu flehen. Ich bete jederzeit im Geist. Ich bin wachsam, harre aus und bitte für alle Heiligen: dass Gott mir das rechte Wort schenkt, wenn es darauf ankommt mit Freimut das Geheimnis des Evangeliums zu verkünden.“

Dieses Gebet, begleitet von den anziehenden Gesten gibt mir Mut und Kraft. Das Wissen von meinen Glaubensgeschwistern, denen es nicht anders geht als mir, gibt mir Hoffnung. Es ist ein geistlicher Kampf, der gerade tobt.

Rom, als geistliches Zentrum von Europa, ist in meinen Augen dem Feind zum Opfer gefallen. Viele Mitglieder des Klerus stellen sich auf die Seite der Mächtigen. Darum muss ich leider davon ausgehen, dass diese Bastion schon gefallen ist. Das nächste Ziel ist Österreich. Warum? Es ist das Herz von Europa. Töte das Herz, dann stirbt auch der ganze Leib. Der Kampf tobt und ist zermürbend. Es ist anders als im Krieg, der ebenfalls unglaublich zerstörerisch und leidvoll war. Millionen haben ihr Leben verloren.

Dieser Kampf bzw. Krieg ist um nichts weniger schlimm: er zerstört die Wirtschaft, das Gesundheits- und Bildungssystem und natürlich auch Menschen fallen ihm zum Opfer. Nicht nur die Corona – Toten sind zu beklagen, sondern viele andere Opfer: Kinder, die nicht mehr Kind sein dürfen wie früher; Schüler, die nicht mehr so lernen können wie früher; Beziehungen unter den Menschen, allen voran das Vereinsleben stirbt langsam, aber sicher. Unsere Kultur wird untergraben und wird auch teilweise zumindest sterben. Nicht zuletzt sterben Menschen: jene, die keinen Ausweg aus dem Druck mehr sehen und ihrem Leben ein Ende setzen. Jene, die es mir schon mitgeteilt haben, dass sie dies tun werden, sobald die Impfpflicht kommt. Jene, die durch die Impfung so geschädigt sind, dass sie nicht mehr arbeiten können und natürlich auch jene, die durch die Impfung verstorben sind.

Dieser Kampf tötet Menschen. Jeder, der dies leugnet lebt in einer Illusion.

Die Grundrechte, unsere Demokratien liegen bereits im Sterben. Wer mir sagt, dass das doch nur vorübergehend sei, soll das mal einem Sterbenden sagen: „Och, dass es dir so schlecht geht, das geht ja vorbei. Sobald wir den Virus besiegt haben, dann können wir uns um dich kümmern!“ Tja, dieser arme Mensch würde das wohl nicht überleben, genauso wenig unsere Demokratie. Einmal totalitär, immer totalitär. Wer etwas anderes behauptet ist vollkommen weltfremd und lebt wohl auf einem anderen Stern.

Zurück zur Weihnachtsstimmung:

Also die Lage ist wie oben beschrieben und Stimmung und „Frohe Weihnachten“ läuft grad nicht bei mir.

Aber: war es nicht auch so, als der Erlöser geboren wurde? War das Volk nicht auch von einer fremden, alles beherrschenden Macht unterdrückt und besetzt? Die Römer, hart und brutal den Juden gegenüber. Immer präsent und sie bluteten das Volk mit hohen – oft überhöhten Steuern und Abgaben aus. Die Juden lebten in Armut, die Römer in Reichtum.

Genau in dieser Zeit kam Jesus in einem Stall auf die Welt. Unfassbares Geschehen. Gott wird Mensch. Ein Mensch, der uns lieben wird und sogar für uns sterben wird, damit wir geistlich frei werden können und mit dem allwissenden, allgegenwärtigen und allmächtigen Gott versöhnt und wieder vereint werden können. Genau in dieser Zeit – in dieser so dunklen Zeit für das jüdische Volk. Die oft zitierte Dunkelheit spricht nicht von der lichtarmen Winterzeit, sondern von der unterdrückten und geknechteten Seele, die in der Dunkelheit von Depression und Resignation dahinvegetieren musste. Genau in dieser Zeit kam ER in diese Welt. DAS LICHT, das jeden Menschen erleuchtet.

Echt Leute, ich glaube, dass ich zum ersten Mal in meinem Leben die ECHTE Weihnachtsstimmung erleben darf. Ich wurde auf das Wesentliche reduziert und das ist Jesus Christus, das Licht und das Leben.

Bin jetzt wirklich auf Weihnachten neugierig wie nie zuvor. Und diese Neugierde wünsche ich uns allen. Den Armen, den Reichen, den Alten, den Jungen, den Dicken, den Dünnen, den Schönen, den Hässlichen (wobei dies Ansichtssache ist), den Resignierten, den Hoffnungsvollen und allen Menschen, die gemeinsam mit mir diese Erde bevölkern.

Gelobt sei Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Egal welche Umstände und Situationen sein mögen, der „Gott mit uns“, der Immanuel, der Gesalbte – JESUS CHRISTUS ist mit uns in jedem Augenblick unseres Lebens.

Lasst uns also feiern und fröhlich sein, denn ER hat Geburtstag und wir sind zum Fest eingeladen.

Lasst also alles los, was euch betrübt und freut euch an allem, was diese Feiertage zu bieten haben. Umarmt und liebt eure Familien. Erinnert euch an gemeinsame, lustige Sachen. Spürt die Nähe und Wärme einer Zeit, wo wir von unseren Lieben umgeben sind. Saugt dies mit allen Sinnen auf. Und zwischendurch denkt an den EINEN, der uns immer liebt, umarmt und küsst. Einer bedingungslosen und ewigen Liebe. Was könnte schöner sein als Weihnachten?

Frohe Weihnachten und ein besseres neues Jahr 2022, das wünsche ich euch / uns allen von ganzem Herzen!

Ein neuer Weg

Wir sind nun über sechs Wochen im Lockdown in Südtirol. Um die Zeit so gesund und produktiv zu verbringen, habe ich inzwischen eine Tischdecke gestickt, neue Rezepte probiert, viel geputzt und auch einiges an Körpertraining gemacht. Inzwischen gibt es auch einen Corona-Infizierten in meiner Verwandtschaft und meine Schwester – sie ist Krankenschwester – wird gerade getestet, da sie verdächtige Symptome aufweist. Wir sollten keine Angst haben, aber ich hoffe, dass meine Schwester negativ sein wird. Hier ist auch Gottvertrauen angesagt. Trotz aller Risiken, ist diese lange Zeit des Lockdowns wirklich problematisch. Nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für die Sicherheit der Demokratie, dem Frieden in den vier Wänden zuhause und auch für die psychische Gesundheit von vielen, vielen Menschen.

Wie kann man die Risiken der Ansteckung mit dem Virus gegen die anderen Risiken abwägen? Ehrlich, ich weiß es nicht mehr. Im Moment habe ich Bedenken, dass wir auf eine äußerst sensible Situation zugehen. Eine Situation, die eine große Chance, aber auch eine noch viel größere Krise als jetzt sein kann. Ich bin üblicherweise eine ausgeprägte Optimistin, eine Haltung, die mir schon oft auch Kritik einbrachte. So etwas wie, dass ich naiv sei, unkritisch und kindisch…. Tja, ich bin lieber Optimistin als Pessimistin, denn ich lebe damit weit gesünder und besser als die Pessimisten. Ich erwarte mir lieber nur das Beste, als das Schlechteste. In der jetzigen Situation bin ich aber nicht mehr so optimistisch als üblich. Es häufen sich Nachrichten, die mich mehr als bedenklich stimmen:

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Corona-Gedanken

Nein, meine Gedanken sind normalerweise nicht pathogen, also krankmachend oder gar ansteckend. Aber diese seltsame Zeit und die Entwicklungen in der Politik und Gesellschaft konnte ich gut beobachten, wie wir alle. Über Corona wissen wir wohl schon alle soviel, wie man eben als Normalsterblicher wissen kann. Es gibt nur noch ein Thema den ganzen Tag, als wäre das Leben im Lockdown nicht so schon langweilig genug.

Wir sollen sensibilisiert werden und das ist auch gut so. Doch was jetzt passiert, das nenn ich schon „Übersensibilisierung“ – soll heißen, dass ich langsam nichts mehr davon hören will. Es wird zu viel informiert. Vor allem werde ich langsam schon sehr irritiert, ob dieser verschiedenen, ja sogar diametral entgegengesetzten Expertenmeinungen. Ja, es gibt auch noch andere Experten, als jene, denen die Regierungen folgen. Jedenfalls wird es langsam echt heftig. Mal so, dann wieder so. Meine Gedanken zu meinen Beobachtungen möchte ich euch gerne mitteilen:

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